Das Bibelwort für den Gottesdienst stammt aus 2. Korinther 1,7: Und unsre Hoffnung steht fest für euch, weil wir wissen: Wie ihr an den Leiden teilhabt, so habt ihr auch am Trost teil.
Priester Stefan Schlechter begrüßte zu Beginn des Gottesdienstes alle Teilnehmer mit einem herzlichen „Schön und vielen Dank, dass Du gekommen bist!“ und ging im Weiteren darauf ein, dass es Gottesdienstteilnehmer gibt, denen es sehr gut geht, die glücklich sind. Anderen geht es nicht gut, sie müssen kämpfen und sind traurig und sie fragen sich vielleicht auch: sieht mich der liebe Gott noch?
Gott löst nicht alle unsere Probleme, aber er gibt uns das, was wir benötigen, um durch schwierige Phasen hindurchzukommen. Dafür müssen wir unsere Sorgen aber auch loslassen und dem Herrn vertrauen.
Apostel Paulus verkündete mit starkem Glauben das Evangelium Jesu Christi. Die Folge war, dass er deshalb ins Gefängnis geworfen wurde. Er erlebte aber Gottes Trost in seinem Leiden.
Die „Leiden“ in unserer Zeit sind:
- Unfrieden
- Interessenlosigkeit
- Gleichgültigkeit
Gott reicht uns seine Hand und schenkt uns Trost. Was immer wir auch erleben, vergessen wir nie:
- Gott ist die Liebe, er liebt Dich! Er hat Dir eine Zukunft gegeben. Er wendet sich nicht von Dir ab. Es bleibt nicht so, Dinge ändern sich.
- Gott ist barmherzig! Gott schaut nicht, was wir alles leisten oder auch nicht. Er schaut auf unsere Einstellung und unser ehrliches Bemühen.
- Gott führt uns in sein Reich! Das ist unsere Zukunft und unser Trost in so manch schwieriger Situation.
- Gott ist treu! Das, was Gott verspricht, dass hält er und setzt es auch um.
- Gott ist allmächtig! Er kann Unmögliches möglich machen. Gott lenkt alles und bereitet uns den Weg in eine wunderbare Zukunft. Niemand kann ihn daran hindern. Gott hat geholfen, damals und auch heute.
Priester Jürgen Kätzler, aus der Kirchengemeinde Reutte in Tirol fragte die Gotesdienstteilnehmer in seinem Predigtbeitrag: „Wie und wann spürst du die Liebe Gottes? Spüren wir die Liebe Gottes nur wenn es uns gut geht oder auch wenn es uns schlecht geht? Spüren wir die Liebe Gottes in der Gemeinde?“ Die Gemeinde kann helfen Lasten zu tragen. Und so wie wir dann getröstet werden, können wir wiederum ein Trost für Andere sein.
Zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl, ging Priester Schlechter nochmals darauf ein, dass wir einander die Lasten tragen können. Nicht einer für Alle, sondern gegenseitig. Dann können wir alle mehr und mehr Gottes Trost spüren und eine innige Gemeinschaft mit Gott erleben.
N. Röthling