Am Sonntag, 14. Juli, wäre nach Programm unser Bezirksvorsteher (BV) Rolf Hunziker in unserer Gemeinde angesagt gewesen, aber da Bezirksapostel Jürg Zbinden kurzfristig die Gemeinde Liestal besuchen konnte, war es klar, dass der BV ebenfalls in Liestal sein würde. So wurden wir durch Pr. Frank Wolff in seiner Funktion als Bezirksvorsteher-Stellvertreter wunderbar bedient.
Als Grundlage zu diesem Gottesdienst war das Textwort aus Apostelgeschichte 14, Verse 14 und 15 gegeben, welches inhaltlich darauf abzielte, unserem Gott und Vater alleine die Ehre zu geben.
Die Apostel haben zwar mit der Hilfe und Gabe Gottes einen Gelähmten geheilt, aber es bleibt immer noch ein Werk Gottes, gewirkt durch sündige, fehlbare und sterbliche Menschen. Kein Grund, sie zu Göttern emporzuheben und ihnen gar übertriebene Verehrung und Opfer darzubringen. ER, der alles gemacht hat, alles in die Schöpfung hineingelegt hat, IHM alleine gebührt Ehre. Wir wollen und sollen nicht versuchen, IHN, seine Allmacht und seine Werke für uns und unseren irdischen Vorteil zu nutzen oder gar zu instrumentalisieren. Wir müssen uns immer wieder bewusst machen, dass Gott der Allmächtige ganz genau weiss, was wir benötigen, um letztendlich das Heil und somit die ewige Gemeinschaft mit IHM zu erlangen.
Diese Gedanken wurden durch Diakonin Anita Jung-Strub und den Vorsteher nochmals vertieft, indem darauf hingewiesen wurde, dass wir alle Christen sind und somit alle gleich. Christ zu sein gilt es nicht nur am Sonntag von 10:30 bis 11:30 Uhr oder wenn Wochengottesdienst ist, es ist eine tägliche Lebensweise, um am Ende für immer in Gottes Reich einziehen zu können.
In diesem Gottesdienst wurde unsere junge Glaubensschwester Yasmine Moullet als neue Gemeindejugendleiterin ernannt. Welche Freude, dass es immer noch junge Menschen gibt, welche nicht nur hin und wieder mal bereit sind, sich zu engagieren und zu helfen, sondern aus Überzeugung sagen: Ich mach das von jetzt an mal - bis auf weiteres! Ganz herzlichen Dank dafür Yasmine.
Nach dem Gottesdienst konnten alle Anwesenden noch die Gemeinschaft bei einem gemütlichen Kirchenkaffee erleben. Ein herzliches Dankeschön an alle, welche in irgendeiner Form auch zu diesem Anlass noch ihren Teil dazu beigetragen haben, sei es in der Vorbereitung, aber auch am Ende beim Aufräumen.