Zu Beginn des Gottesdienstes erklang vom Chor, begleitet von einem Fagott, das Lied "Lob meine Seel, den Herrn". Dann sangen sich die Kinder und ihre Lehrkräfte in die Herzen der Anwesenden mit "Es Truckli vou Liebi, das schänke ich dir".
Die Instrumentalisten - mit Querflöte, Bratsche/Violine, Celli, Fagott, Klavier, Blockflöte sowie Gitarre/Percussion - sind ein gut eingespieltes Ensemble. Ihr Spiel war feinfühlig und beschwingt. Highlights des Orchesters waren unter anderen zwei Stücke aus dem Weihnachtskonzert von A. Corelli: ein temporeiches Allegro und das sanft wiegende Pastorale. Im Weiteren bezauberten das traditionelle Liebeslied "Greensleeves" und die munter schwebende Kantate "Schafe können sicher weiden" von J.S. Bach die Zuhörenden.
Drei Geschichten von Glaube, Liebe und Hoffnung:
Glaube
Zwillinge im Bauch ihrer Mutter unterhielten sich über das Leben nach der Geburt. Sie kannten diese Zukunft zwar noch nicht. Ein Zwilling glaubte ganz fest daran, der andere zweifelte. Damit wurde der Bogen zum ewigen Leben gespannt, das in der christlichen Botschaft verheissen ist.
Liebe
Ein König gab den Weisen seines Landes den Auftrag, herauszufinden was das Wichtigste im Leben sei. Über Jahrzehnte arbeiteten die Weisen und schrieben tausend Bücher. Da der König nicht in der Lage war, alles zu lesen, gab er den Auftrag zu kürzen. Die Weisheiten wurden dann in hundert Büchern festgehalten und schliesslich auf ein Buch gekürzt. Der König war aber in der Zwischenzeit schon im hohen Alter und konnte auch dieses eine Buch nicht mehr lesen. Als die Weisen das letzte Buch in wenigen Worten zusammenfassten, blieb die Erkenntnis, dass die Liebe das Wichtigste im Leben ist.
Hoffnung
Ein grandioser, gnadenloser Boxkämpfer trug den Namen "Schicksal". Auf die Frage, ob er alle Gegner bezwingen könne, musste er eingestehen, dass ein Gegner unbezwingbar sei - die "Hoffnung". Diese lässt sich vom Schicksal nicht besiegen. Der Hoffnung gelingt es, auch die kräftigsten Tiefschläge wegzustecken und wieder aufzustehen.
Den musikalischen Abschluss bildete das bekannte Lied aus der Geschichte "Rudolph das rotnasige Rentier".
Anschliessend an den Gottedienst konnten die Anwesenden im Foyer der Kirche ein ausgezeichnetes Risotto und feine Kuchen geniessen und die Gemeinschaft pflegen.