Woche 13 / 2026

31.03.2026

Unterwegs zwischen Gemeinden und Begegnungen

Am vergangenen Dienstag trafen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Mittagszeit zu einer kurzen Andacht. Dabei wurden Hostien für Geschwister ausgesondert, die in sehr abgelegenen Gebieten leben und deshalb keine Möglichkeit haben, Gottesdienste zu besuchen. Ich hoffe, dass die wenigen Gedanken daraus zu weiteren Überlegungen anregen.
Am Mittwochabend feierte ich einen Gottesdienst in Zollikofen, zu dem auch die Gemeinde Bern-Ostermundigen eingeladen war. Der Gemeindevorsteher von Zollikofen äusserte den Wunsch, von seiner Leitungsfunktion entbunden zu werden, was auf grosses Verständnis stiess. Während insgesamt 26 Jahren nahm er diese Aufgabe in vier verschiedenen Gemeinden wahr und konnte dabei einen enormen Erfahrungsschatz aufbauen. Künftig stellt er diese wertvollen Erfahrungen als Stellvertreter des Gemeindevorstehers von Bern-Ostermundigen zur Verfügung, wobei er sich insbesondere der Seelsorge innerhalb der Gemeinde widmen wird. Das empfinde ich als grossartig und dafür bin ich sehr dankbar. Im selben Gottesdienst wurde der bisherige Stellvertreter des Gemeindevorstehers von Bern-Ostermundigen neu als Gemeindevorsteher für die Gemeinde Zollikofen beauftragt. Zudem konnte eine Diakonin für die Gemeinde Zollikofen bestätigt werden.
Am Donnerstagnachmittag fand eine Vorstandssitzung statt. Dabei erhielten die Vorstandsmitglieder unter anderem eine Vorinformation über den Jahresabschluss 2025 der NAK Schweiz. Darüber hinaus wurde auch der Leistungsbericht der Verwaltung präsentiert.
Am Samstag führte mich die Reise über München nach Graz in Österreich. Bereits am Abend traf ich mich dort mit Apostel Pfützner, den beiden Bezirksvorstehern und ihren Frauen zum gemeinsamen Abendessen. Am Sonntag feierte ich den Gottesdienst in Graz, zu dem auch die Gemeinden Kroisbach und Leibnitz eingeladen waren. In diesem Gottesdienst konnten eine Diakonin und ein Diakon ordiniert werden. 
Am Sonntagnachmittag folgte ein Konfirmationsgottesdienst in Klagenfurt, zu dem die Gemeinde Villach eingeladen war. Dabei empfingen zwei junge Brüder den Segen zur Konfirmation. Es war spürbar, wie das «JA» der beiden jungen Brüder und das Glaubensgelübde aus gläubigen und überzeugten Herzen gesprochen wurde. Nach der anschliessenden Gemeinschaftspflege reiste ich mit dem Zug zurück nach Graz. 
Da ein Rückflug nach Zürich erst am Montag möglich war, nutzte ich den Sonntagabend für einen längeren Spaziergang durch die Stadt. Graz beeindruckt unter anderem durch seine historische Altstadt mit ihrem mediterranen Flair, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, sowie durch den Schlossberg mit seinem markanten Uhrturm, der als Wahrzeichen der Stadt gilt.
Ich wünsche euch allen ein reich gesegnetes Osterfest.

Herzliche Grüsse
Thomas Deubel