Als Grundlage der Predigt diente das Wort aus: Matthäus 5, 8: «Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.»
Zu Beginn erwähnte der Bezirksapostel, dass er schon am Nachmittag in der Kirche war. Er traf dort zwei Glaubensschwestern an, die Vorbereitungen für den Abend trafen. Er kannte die beiden nicht und doch hatte er das Gefühl, dass man einander kennt».
Er führte des Weiteren aus, dass er fast alle Glaubensgeschwister die am Gottesdienst teilnehmen, zum ersten Mal sieht und doch fühle er sich wie Zuhause und er ergänzte: Es wird so vieles im Stillen in Liebe getan. Aus Liebe zu Gott, zu Jesus Christus, zur Gemeinde.
In seiner Predigt nahm der Bezirksapostel Bezug auf eine Begebenheit, die er auf einer Autobahnraststätte erlebte: eine Mutter sprach zu ihrem Kind: «Habe keine Angst.» In der Heiligen Schrift, so der Bezirksapostel, steht sehr viele Male: «Fürchtet euch nicht!» Er zitierte aus Lukas 12, 32: «Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.» Dann ging er auf das Volk Israel ein und skizierte den Weg aus der Gefangenschaft bis nach Kanaan. Der liebe Gott war immer mit ihnen.
In späterer Zeit wies dann Jesus darauf hin, dass es um weit mehr geht als um ein irdisches Reich. Es geht um das ewige, bzw. das zukünftige Reich (siehe Matth. 13, 44).
Ein Gottesdienst, so der Bezirksapostel, ist ein Wunder, gleichsam der Himmel auf Erden. «Und Gott will in einem jeden von uns Wunder schaffen, in dir und in mir. Um dies zu erleben braucht es ein reines Herz, ein Herz voller Liebe.»
Bezirksapostel Deubel verwendete ein Bild aus einer Geschichte, welche von einem Mann erzählt, der in einem Geschäft, in welchem ein Engel hinter der Ladentheke stand, fragte, was denn hier verkauft werde. «Alles was sie wollen, sagte der Engel.» Doch in diesem Laden es gab nur Samen.
So ist es auch im Gottesdienst. Das gehörte Wort ist ein Same, der in die Zuhörer hineingelegt wird. Diesen Samen muss jeder in sein Leben nehmen und anwenden. Dann können Früchte entstehen.
Der Bezirksapostel verwies auf den Bericht über Kain und Abel. Gott bewertete die Opfer so, wie jeder der beiden sie innerlich beabsichtigt hatte (vergl. 2. Korinther 9,7). Es geht um die Herzenseinstellung!
In 1. Mose 39,9 wird die Einstellung Josefs beschrieben, welcher ein reines Herz hatte und so der Frau des Potifar widerstand. Dieses reine Herz, welches die Sünde zu meiden versucht, will Gott schauen.
Priester Mayer und Evangelist Schlumpf unterstrichen und ergänzten in ihren Predigtzugaben das zuvor Gehörte.
Nach dem Gottesdienst waren alle Teilnehmenden alle zu einer Agape eingeladen.