Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus der Apostelgeschichte 8, 36.38. Der Bezirksvorsteher ging in seinem Dienen auf die Frage ein, welche Voraussetzungen es benötigt, um getauft zu werden. Maßgeblich ist der Glaube an Jesus Christus. Der Glaube an den Opfertod Jesu, die Auferstehung und seine kommende Wiederkunft. In der Taufe entsteht ein erstes Naheverhältnis zu Gott. Durch die Heilige Wassertaufe wird der Mensch Christ. Aus der Gottferne kommen die Menschen in ein gottnahes Verhältnis. „Ist uns immer bewusst, was es bedeutet, getauft zu sein?“ fragte der Bezirksvorsteher die Gottesdienstteilnehmer.
Bekennen wir immer wieder unsere Taufe. Wenn wir erkennen, was es bedeutet Christ zu sein, müssen wir auch darüber sprechen und danach handeln. Nichts sollte uns davon abhalten, wenn Gott unser Herz bewegt und uns Impulse in unserem Leben setzt, aktiv über das Evangelium, die frohe Botschaft zu sprechen. Bemühen wir uns auch jeden Tag aufs Neue, Jesus Christus immer ähnlicher zu werden.
Bei der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl wies der Bezirksvorsteher darauf hin, dass es viele erste Schritte im Leben eines Menschen gibt. Erste Schritte als Baby, erste Schritte die oft entscheidend sind für unseren Lebensverlauf. Die Heilige Wassertaufe ist der erste Schritt hin zu Gott. Das ist etwas Einmaliges und nicht wiederholbar. Nehmen wir die sich daraus ergebende Aufgabe an, im Sinne Jesus Christus zu leben und das Evangelium zu verkünden.
N. Röthling