Mit dem Lied «Ich, der Herr von Erd’ und All - Ich bin hier Herr. Meinst du mich, Herr?» (CM 388) eröffnete der Chor den Predigtteil.
Der Vorsteher wandte sich an die Konfirmanden und nahm Bezug auf die Geschehnisse und Ungerechtigkeiten in der heutigen Zeit, in der es schwierig ist, in der Nachfolge Christi zu bleiben und Nächstenliebe zu üben. Es braucht Kraft und Vertrauen in das Werk und das Wirken von Gott. Es braucht auch Vertrauen in die Gemeinschaft, und es ist notwendig, dass sich ein jedes mit seiner Kraft und seinen Gaben einbringt. Das bedeutet:
- sich nicht beirren lassen, sondern jetzt erst recht die Nähe Gottes und die Nachfolge suchen;
- den Weg einschlagen, den Jesus aufgezeigt hat! Noch verstehen wir nicht alles, aber alles wird uns zeitgemäss aufgeschlossen.
Trotz Widrigkeiten und Stolpersteinen ist der Weg gangbar. Die Nachfolge Christi macht glücklich. Jesus und die Gemeinde begleiten euch!
Das Orchester leitete den Predigtbeitrag des Bezirksältesten von Basel ein mit dem Lied «Come se fosse l’ultimo».
Der Bezirksälteste fragte die Gemeinde, welches der drei Ereignisse "Erster Schultag, Volljährigkeit, Konfirmation" im Leben der Anwesenden noch klar im Gedächtnis sei. Der Tag der Konfirmation blieb am besten in Erinnerung! Der Dienstleiter betonte: «Dies ist ein wichtiger Tag, wo ihr Konfirmanden die Verantwortung für euer Glaubensleben übernehmt. Konfirmation heisst festmachen.»
Wir müssen laufend Entscheidungen treffen. Wir sind aber nie allein, Jesus ist immer bei uns.
Der Chor bestätigte die Ausführungen mit dem Lied «Jesus, ja ich brauch’ dich» und leitete über zur Handlung der Konfirmation.
Der Vorsteher bat die Konfirmanden, in die Gemeinde zu schauen. Was sahen sie? Sie nannten: Friede, Freude und strahlende Gesichter. Er legte ihnen ans Herz, diesen Eindruck mitzunehmen.
Nach dem Verlesen des Briefes des Stammapostels fragte der Vorsteher die Konfirmanden, ob sie bereit seien für die Gemeinschaft, den Glauben zu bezeugen, Gaben für den Nächsten und die Gemeinde einzusetzen, das Leben auf Jesus Christus auszurichten und den Heiligen Geist wirken zu lassen.
Nach einem beherzten JA legten die Konfirmanden ihr Gelübte ab und erhielten den Konfirmationssegen.
Zum Abschluss des Festgottesdienstes sang der Chor das Lied: «Ich will den Herren loben alle Zeit» (JLB 33).