Der Bischof beleuchtete die Begebenheit als Maria vom Engel des Herrn die Verheissung erhalten hat, schwanger zu sein von dem Heiligen Geist. „Maria du hast Gnade bei Gott gefunden“. Er tröstete sie sogleich mit dem Hinweis: Elisabeth, deine Verwandte ist auch schwanger von der man weiss, sie ist unfruchtbar. „Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich“. Wir wollen uns dies auch immer wieder tief ins Herz schreiben, denn oft stehen wir auch vor Situationen, die nach unserem Denken unmöglich sind.
Trotz unseren Anfechtungen wollen wir uns immer wieder freuen an dem was Gott geschaffen hat und noch schaffen wird. Er hat Himmel und Erde geschaffen und wird auch einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. Er hat Frieden geschaffen, den kein Mensch schaffen kann. Er hat Gerechtigkeit geschaffen, die kein Mensch bewirken kann. Der Ausblick auf den Tag des Herrn soll unser Herz mit Freude erfüllen, indem wir uns immer wieder heiligen wollen. Um die Tiefe dieser Heiligung erleben zu dürfen bedarf es tiefer Gebete, Gebete und nochmals Gebete. Zeit schenkt uns der himmlische Vater dazu, wir erleben dies auch immer, wenn wir danach trachten. Der mitdienende Bezirksevangelist wies noch speziell darauf hin, sich freuen und fröhlich sein i m m e r d a r. Nicht nur in guten Tagen, sondern auch in beschwerlicher Zeit.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, bei dem unser Bischof beim Austeilen mitgeholfen hat, gingen Alle freudigen Geistes nach Hause.