Einswerden mit Gott

11.06.2026

In seinem Gottesdienst für die Gemeinde Belp thematisierte Bezirksapostel Thomas Deubel das Geheimnis der Dreieinigkeit Gottes und die Verheissung über das Einswerden der Gläubigen mit Gott. Neben der geistlichen Stärkung beinhaltete der Abend einen besonderen Anlass: die Versetzung eines Gemeindepriesters in den Ruhestand.

Am 11. Juni 2026 durfte sich die Gemeinde Belp über einen besonderen Gottesdienst mit Bezirksapostel Thomas Deubel freuen. Als Grundlage für die Predigt diente das Hohepriesterliche Gebet Jesus Christus, wie beschrieben im Johannes-Evangelium 17, in den Versen 20 und 21: «Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, dass sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, auf dass die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.» 

Bezirksapostel Deubel legte dar, wie Gott uns in unterschiedlicher Gestalt begegnet – als Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist – und doch eine unteilbare Einheit verkörpert. Jesus drückt in seinen Worten aus, dass er mit seinem Vater in einer Beziehung der absoluten Nähe steht. Diese tiefe Gemeinschaft bietet Gott auch uns Menschen an. Der Bezirksapostel versinnbildlichte diese Verheissung mit dem Bild einer Tischgemeinschaft. Gott in dreierlei Gestalt auf jeder Seite und ein vierter Platz, der für uns Christen vorgesehen ist. In seiner Liebe hat Gott die Voraussetzungen geschaffen, dass die Menschen mit ihm eins werden können, durch die Sendung und das Opfer Jesu, die Gabe des Heiligen Geistes und die Spendung der Sakramente. Um dieses Einssein mit Gott zu erreichen ist es notwendig, dass wir uns ganz auf Jesus Christus ausrichten und als Gemeinschaft der Gläubigen in ihm wachsen.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die offizielle Versetzung eines Gemeindepriesters in den Ruhestand. Nach 42 Jahren aktiver Amtstätigkeit, davon 24 Jahre als Priester, würdigte die Gemeinde mit grosser Dankbarkeit seinen langjährigen seelsorgerischen Dienst. Bezirksapostel Deubel unterstrich, dass der Priester seinen Dienst nicht nur als Pflichtaufgabe, sondern mit der Liebe Jesu Christi im Herzen erfüllt habe. Abschließend betonte er, der Priester werde zwar in den Ruhestand versetzt, bleibe aber weiterhin ein wichtiger Diener Christi in der Gemeinde. Auf Einladung der Dirigentin endete der Abend mit dem von Chor und Gemeinde gemeinsam gesungenen Lied «Der Herr ist mein Licht».