Unter den zahlreichen Gottesdienstbesuchern waren Bundespräsident Van der Bellen, Bundeskanzler Stocker und Mitglieder der österreichischen Bundesregierung, Bürgermeister Ludwig sowie der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro Lopez Quintana.
Geleitet wurde der Gottesdienst vom Vorsitzenden der österreichischen Bischofskonferenz, dem Salzburger Erzbischof Lackner unter Beteiligung der römisch katholischen Bischöfe Österreichs.
Das positive Miteinander der Religionsgemeinschaften in Österreich zeigte sich in diesem Gottesdienst auch darin, dass neben den Vertreterinnen und Vertretern der der christlichen Kirchen, darunter der Vertreter der Neuapostolischen Kirche, auch die Vertreter der anderen gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften, wie z.B. der Präsident der Islamischen Religionsgemeinschaft, teilnahmen.
Erzbischof Lackner erinnerte in seiner Predigt daran, dass Papst Franziskus stets darum gebeten habe, dass man für ihn bete, zuletzt auch noch in seinem geistlichen Testament. Diesem Wunsch wolle man nun in besonderer Weise nachkommen.
Franziskus hinterlasse nicht nur ein Zeugnis der Barmherzigkeit, sondern auch die Mahnung und Erinnerung an die Notwendigkeit des Gebets. "Unser Tun als Kirche muss aus dem Geist Gottes kommen", so Erzbischof Lackner.
Musikalisch wurde der Gottesdienst mit dem Requiem in c-moll von Michael Haydn gestaltet. Am Ende erklang das Stück "In paradisum" aus dem Requiem op. 41 von Gabriel Fauré. Es sangen und spielten der Wiener Domchor und das Wiener Domorchester; an der Orgel spielte Domorganist Ernst Wally. Die musikalische Gesamtleitung hatte Domkapellmeister Markus Landerer inne.