Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Markus 7, 37 zugrunde: «Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hören und die Sprachlosen reden».
Zu Beginn ging Bischof Jeram darauf ein, dass Jesus viele Wunder vollbrachte. Im vorgelesenen Bibelwort ging es um eine besondere Begebenheit. Die Menschen erinnerten sich an die Schriften von Jesaja und erkannten in Jesus den Verheißenen. Der Bischof fragte dann die Gottesdienstbesucher: «Und heute? Wer ist Jesus Christus für Dich heute? Was braucht es für uns heute, damit wir Jesus erkennen können? Auch für uns wird der Moment kommen, wo wir klar erkennen können: Unser Gott ist ein lebendiger Gott, der den Menschen hilft. Dieses Erleben, dieser Glaube soll unser Leben erfüllen».
Prieser Popp machte in seinem Predigtbeitrag deutlich, dass wir nicht an Jesus vorbei gehen, sondern stehen bleiben sollen, innehalten. Wir müssen die Nähe zu Jesus Christus suchen, so können wir erkennen, dass er es wohl für uns macht.
«Liebe Zeitzeugen, wir sind heute hier, um zu erleben, Gott ruft uns» mit diesen Worten leitete Bezirksvorsteher Egger seinen Predigtbeitrag ein. «Gehen wir auf Jesus Christus zu, wenn er uns ruft. Dazu müssen wir uns öffnen, Gott hören und uns fragen, was Gott uns sagt»
Auch Priester Tautenhahn ging auf das Erleben Jesu und die Berührung durch ihn in seinem Wort und in seiner Gemeinschaft ein.
In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl verwies Bischof Jeram darauf, dass alle Getauften zum Heiligen Abendmahl eingeladen sind und die Freisprache von den Sünden bewusst in die neue Woche mitnehmen können.
N. Röthling