Der langjährige Vorsteher der drei Gemeinden Samedan, Poschiavo und Valchava, Evangelist Peter Zimmermann, trat in Ruhestand und ein neuer Vorsteher – wiederum für die drei Gemeinden – konnte in Priester Franz Huber beauftragt werden. Viele ehemalige und auch aktuelle Feriengäste, Mitwirkende in der Musik und im Dienen am Altar in Samedan waren extra angereist.
Unser himmlischer Vater kennt auch die Bedürfnisse der Randregionen und schafft diesbezüglich immer neu Wunder seiner Gnade. Es geht weiter, auch wenn es lange Zeit für uns Menschen nicht ersichtlich war. Gott hat vorgesorgt. Er ist da, wir können ihm immer vertrauen. Er hat es so gelenkt, dass der neue Vorsteher seinen neuen Lebensmittelpunkt im Engadin gefunden hat.
Die grosse Herausforderung für die Betreuung der Geschwister liegt in den Anfahrtswegen, die alle über Alpenpässe führen. Gerade im Winter kann die Versorgung recht schwierig sein, wenn wie aktuell über mehrere Tage Schnee fällt. Die Liebe zu den Geschwistern lässt auch die erschwerten Bedingungen in den Hintergrund treten.
Dank der Mithilfe und dem selbstlosen Einsatz von Brüdern und Schwestern aus dem Unterland können immer Gottesdienste stattfinden.
Die wunderschöne Stimmung in der für Samedan grossen Festgemeinde liess uns so richtig eintauchen in die Liebe und Fürsorge unseres himmlischen Vaters.
Der festlich geschmückte Altar und die in abwechslungsreichen musikalischen Formationen auftretenden Geschwister (Gesang und Instrumental) waren eine wundervolle Bereicherung des Gottesdienstes. Es beglückt mich immer wieder, wenn ich erleben darf, wie in einer Gemeinde mit den vorhandenen Gaben und Fähigkeiten zu Lob und Ehre Gottes gesungen und gespielt wird.
Nach dem Gottesdienst traten wir nicht gleich den Heimweg an. Mit grosser Hingabe war ein reichhaltiger Aperitif hergerichtet worden. So entspann sich noch so manches wertvolle Gespräch und ein reger Austausch über besonderes Erleben in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Es kam mir vor wie in einer Grossfamilie, wo alle füreinander da sind.
Gerne verweisen wir auf folgenden Link: Vorsteherwechsel im Engadin - Gebietskirche Schweiz (nak.ch)
Den Geschwistern auf 1’800 Meter Höhe wünschen wir weiterhin von Herzen Gottes Segen und seinen Beistand. Ihr seid in unseren Herzen.
Allegra! Grazcha fich! A revair! Bun viadi!