Komm

25.08.2021

Am 25. August 2021 war die Nachbargemeinde Zürich-Affoltern zum Apostel in Zürich-Albisrieden eingeladen. Die beiden Gemeinden erlebten nach langer Zeit wieder einen Chor. Dieser war allerdings «maskiert» und sang auf der Empore. Vor dem Gottesdienst trug er das Lied Heilig, heilig, heilig (von F. Schubert, CM144) vor.

Der Apostel diente mit dem Wort aus Matthäus 11, Vers 28: «Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.»


Der Chor sang als Eingangslied «Kommet her zu mir», also das Lied zum Textwort. Deshalb erwähnte der Apostel, dass keine Absprache mit dem Dirigenten stattgefunden habe.


Der Apostel ging auf den Begriff «komm» ein. Es ist eine Einladung! Jesus will uns erquicken, also ein Pause geben. Wir sollen uns vom Kampf gegen das Böse erholen können. Er erzählte von seinem Auto. Oft abends auf der Heimfahrt kommt eine Stimme, welche eine Kaffeepause empfiehlt. Man erklärte ihm, dass im Auto verschiedene Parameter überwacht werden. Wenn nun etwas nicht im üblichen Rahmen geschieht, so wird die erwähnte Empfehlung abgegeben. Der Apostel meinte dazu, man kann sie befolgen oder ignorieren. Sie diene aber der Sicherheit für sich und die anderen:Mach mal eine Pause.


So eine Pause ist auch ein Gottesdienst.


Viele sagen, ich weiss ja nachher nichts mehr. Es lohnt sich nicht. Wenn man sich nur an einen Punkt erinnert, so hat sich die Pause gelohnt!


Im Predigtbeitrag erwähnte der Amtsträger das Joch. Es hiess im Lied «mein Joch ist sanft». Ein Joch wird meistens auf die Schultern von zwei Ochsen gelegt. Diese ziehen dann gemeinsam einen Wagen. Wie sei er froh, dass er noch einen Stellvertreter habe. Gemeinsam würden sie den Gemeindewagen ziehen.


Der Apostel erwähnte eine Versiegelung zweier Kinder. Es war ein Junge von 15 und seine 10-jährige Schwester. Er fragte das Mädchen, ob sie einem «Freund», welcher ihr etwas zu Leide getan hat, eine zweite Chance gäbe. Sie antwortete: «Uf jedä Fau!»


Nach der Sündenvergebung und dem Abendmahl ordinierte der Apostel einen Priester für die Gemeinde Zürich-Affoltern.


Den Schlusspunkt setzte das Orchester. Zusammen mit der Orgel spielten sie das Lied «Herr, deine Güte reicht so weit, so weit der Himmel ist.» (CM146)